Rezension zu „Kirschblüte in der Freitagsbuchhandlung“ von Sawako Natori
- 8. Mai
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"Shoten shôsetsu, Buchladenromane, sind seit einigen Jahren in Japan sehr populär. Mittlerweile hat der von Japan ausgehende Trend (unter dem Makro-Label Healing Fiction) auch weitere asiatische Länder, den Westen und die Buchmärkte im deutschsprachigen Raum erreicht. Unter die Buchgeschäftsgeschichten wie Sôsuke Natsukawas Die Katze, die von Büchern träumte (jap. 2017, dt. 2022) oder Die Tage in der Buchhandlung Morisaki von Satoshi Yagisawa (jap. 2010, dt. 2023), die bereits weltweite Bestseller sind, reiht sich nun der für den Piper Verlag aus dem Französischen übersetzte Roman Kirschblüte in der Freitagsbuchhandlung (2016; Kinyôbi no honyasan, dt. 2026) von Sawako Natori (*1973). Der Band ist der erste aus einer vierbändigen Freitagsbuchhandlungs-Reihe der Autorin und kann laut Verlagswerbung als „(z)auberhafte Healing Fiction aus Japan über die Magie alltäglicher Momente“ beschrieben werden. Die Tetralogie umfasst wie so häufig bei der aktuell äußerst populären Healing Fiction mit ihren eingängigen Schemata vier Jahreszeiten; Stichworte wie „Kirschblüten“, „Sommerleuchten“, „Blätterrascheln“ und „Schnee“ bilden deshalb einen Bestandteil der Titel."
Lisette Gebhardt für literaturkritik.de 20. April 2026

© Japanologie Frankfurt 2026
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