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Abschied von Murakami Ryū 村上 龍

vor 20 Stunden
9 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 4 Stunden

* 19. Febr. 1952 in Sasebo als Murakami Ryūnosuke geboren; † 17. Oktober 2026

 

Noch im Studium an der Musashino Kunsthochschule hatte Murakami Ryûnosuke seinen ersten Roman Kagirinaku tômei ni chikai burû 限りなく透明に近いブルー (1976; Unendlich transparentes Blau / Blaue Linien auf transparenter Haut, dt. 1987) geschrieben. Der Text behandelt die von Drogen, Desillusionierung und zunehmender Ich-Desintegration geprägte Existenz japanischer Jugendlicher nahe einer US-Militärbasis.

Im Sommer 1976 war im Prämierungskomitee des im Namen Akutagawa Ryûnosukes ausgelobten hochkarätigen Preises wohl eine der heftigsten Auseinandersetzungen der damals bestehenden bundan 文壇 (literarische Gemeinde) um die Preiswürdigkeit einer Arbeit geführt worden. Murakami Ryûs schärfste Gegner waren Nagai Tatsuo 永井龍男 (1904-1990), Träger des Ehrentitels „Person mit besonderen kulturellen Verdiensten“ (Bunka Kôrôsha), und der Kritiker Nakamura Mitsuo 中村光夫 (1911-1988). Dieser lehnte den Roman vorerst als strukturlosen Bericht über körperliche Exzesse kategorisch ab. Auf der anderen Seite vertrat Yoshiyuki Junnosuke 吉行淳之介 (1924-1994) die Meinung, dass das Werk trotz der unverhüllten Schilderungen nie vulgär oder moralisierend wirke, sondern dass Murakamis distanzierte Beobachtungsgabe eben die feine literarische Ästhetik erzeuge, die schon der Titel suggeriere. Im Vorfeld hatte beim zunächst zu vergebenden Gunzô-Nachwuchspreis (der Murakami zugesprochen wurde) eine intellektuelle Größe wie der metaphysisch-avantgardistische Denker Haniya Yutaka 埴谷雄高 (1910-1997) den Text als „Roman der Ära von Rock und Fuck“《ロックとファックの時代》[1] bereits angemessen gewürdigt und damit den Weg des 24-jährigen Schriftstellers geebnet – auch indem er den am Realitätsgehalt des Geschilderten stark zweifelnden Puritanern unter den betagten Schriftstellerkollegen bestätigte, dass die beschriebenen Praktiken durchaus im Bereich des Möglichen wären. Haniya zeigte sich vor allem beeindruckt davon, wie im Text Sinneswahrnehmungen und geistige Reflexion miteinander verschmelzen.

Murakamis Radikalität mit der ihr eigenen puren nihilistischen Entfremdung wiesen ihm einen Platz als Nachfolger der literarischen Moderne Japans zu. Den Ausschlag für die Mehrheitsbildung im Komitee gegen die Blockade der Konservativen und zugunsten Murakamis (für ihn waren Yoshiyuki, Ôe Kenzaburô, Kaikô Takeshi, Niwa Fumio/halbe Stimme „△“), habe der Meinungsumschwung von Inoue Yasushi 井上靖 (1907-1991) gegeben, dem die Metaphorik und die Poesie des Titels dann doch einleuchteten. Dass man Mitte der 1970er Jahre, also vor genau 50 Jahren, Kagirinaku tômei ni chikai burû prämierte und mit einer innovativen Art anerkannter Literarizität die Veränderung des Paradigmas „japanische Literatur“ (kokubungaku) zugelassen hatte, bedeutete in der Tat einen wichtigen Schritt in Richtung zeitgemäßer Erneuerung. Mit ihm, so die allgemeine Verständigung, sei das Ende der bisherigen Nachkriegsliteratur gekommen und eine neue Literatur habe ihren Anfang genommen. [2] Das Buch wurde nach der Vergabe des Preises mit über 1,5 Millionen verkauften Exemplaren zu einem bemerkenswerten Bestseller. Auch wenn etliche etablierte Buchläden und Vertriebsketten sich in den 1970er und 1980er Jahren weigerten, Murakami Ryûs Bücher im Schaufenster auszulegen oder konservative Eltern- und Lehrerverbände gegen die Werke protestierten, erlaubte ihm der Verkaufserfolg, weiter in diesem Stil zu schreiben und den Status eines Systemkritikers zu wahren, obwohl manche eine Zensur der Texte forderten.

 

2. Humanexperiment und seelische Prekarität

Seine subversive Thematik hat der Autor stets beibehalten und mit dem 1980 erschienen Roman Koinrokkâ beibîzu コインロッカー・ベイビーズ (dt. Coin Locker Babys / Septime-Verlag) erneut unter Beweis gestellt, dass er die Defizite der japanischen Gesellschaft überzeugend zu kommentieren vermag. Mit Menschenmaterial geht man auf der ostasiatischen Insel nicht eben rücksichtsvoll um: Die beiden im Säuglingsalter in Bahnhofsschließfächern ausgesetzten Jungen, Kiku und Hashi, überleben, zeigen aber im Waisenhaus schwere emotionale Störungen. Therapieversuche verstärken ihre Ängste und wecken zudem unbändige Wut gegen die sterile Gesellschaft der Hauptstadt, die Murakami wie ein riesiges Schließfach erscheinen lässt. „Datura“, ein Nervengas der Regierung, fungiert im Roman ebenfalls als Metapher für die Deformierung der Menschen durch toxische staatliche und gesellschaftliche Strukturen.

Eine nicht minder ernüchternde Tour durch das Rotlichtviertel Kabukichô in Tôkyô unternimmt Murakami 1997 mit In za Misosûpu イン・ザ・ミソスープ (dt. In der Misosuppe, 2006). Protagonist Kenji, ein 20-jähriger Guide, führt Touristen durch die Metropole. Er spart Geld für die geplante Auswanderung nach Amerika, trifft jedoch bei seinem Job auf einen Amerikaner, der die finstere Seite des Landes repräsentiert – Frank. Frank ist ein Serienmörder, der sich bald entsprechend brutal betätigt, während Kenji zwischen Mitleid mit seiner großen Einsamkeit und Abscheu vor seiner Gewalttätigkeit schwankt. Der amerikanische Mörder verbrachte lange Zeit in Nervenkliniken, wurde dort offenbar experimentell behandelt, so dass sich bei ihm kaum noch Menschliches erkennen lässt. Als Verkörperung der amerikanischen Hegemonie nach dem Zweiten Weltkrieg weist er sowohl eine gewisse kindliche Neugier wie auch monströse unberechenbare Charakterzüge auf. Den auf Konsum gepolten Japanern bringt er Verachtung entgegen, eine Einstellung, die Kenji schließlich geneigt ist zu teilen. Schamlosigkeit, geistige Verwahrlosung und innere Leere haben Mitte der 1990er Jahre – im Gefolge der beiden einschneidenden Krisenerfahrungen von 1995 (das Erdbeben in Kôbe und der Aum Giftgasanschlag) – von seinen Landsleuten Besitz ergriffen.

Murakami schildert die Situation der in der japanischen Gesellschaft lebenden Menschen als die von Folteropfern, die sich nun ihrerseits in heftigen Gewaltattacken gegen ihre Umwelt, gegen die ‚kalte Mutter Japan‘, abreagieren müssen. Im Text In za miso sûpu beschreibt der Autor in drastischen Gewaltszenen, wie sehr sich die Japaner selbst fremd geworden sind und liefert dabei zugleich die dunkle Version eines Freeter-Romans. Damit erweist er sich als Pionier der sogenannten Prekariatsliteratur, die um das Jahr 2000 eine signifikante Strömung bildet; auf den von den Magazinen gestalteten Literatur-Landkarten (bungaku mappu) stand damals bezeichnenderweise Murakami Ryû im Zentrum des Geschehens. [3] Kibô no kuni no ekusodasu 希望の国のエクソダス (2000; Exodus aus dem Land der Hoffnung) setzt sich drei Jahre später erneut mit den Problemlagen der Nation auseinander – in erster Linie sind dies das japanische Schulsystem sowie die Wirtschaftskrise und der wachsende Globalisierungsdruck. Die Hauptthese des Werks, das ein beachtliches Medienecho auslöste, besagt, Japan sei ein moribundes Land ohne jede Orientierung: „Alles gibt es in Japan. Nur keine Hoffnung.“ [4] Der Autor, Vorbild für Kirino Natsuos 桐野夏生(*1951) maliziöse Literatur des Japanbashing, rechnet wie so oft schonungslos mit der kollektiven Passivität und der von ihm beklagten Unfähigkeit Japans ab, auf Krisen flexibel zu reagieren. Die Lösung des Dilemmas besagt, dass die Zukunft des Landes jenseits seiner engstirnigen Mentalität in denjenigen liegt, die vom System als „Aussteiger“ oder „Schulverweigerer“ abgestempelt werden. Kirino, aktuell PEN-Präsidentin, erweist Murakami in ihrem Erfolgsroman OUT (jap. Auto, 1998) mit einer direkten Bezugnahme auf dessen ausdauernde Japankritik Referenz, wenn sie einen der Protagonisten sagen lässt:

„Dieser Murakami, der versteht Frauen [...] Murakami und diese Mädchen, sie hassen die alten Männer, die dieses Land regieren. Und man könnte sagen, dass unsere Arbeit genau dort ansetzt – beim Hass auf diese alten Knacker. Sie sind Außenseiter, genau wie wir Außenseiter sind. Verstehst du, was ich meine?“ [5]

2005 wurde Hantô o deyo 半島を出よ, ein umfangreicher Polit-Thriller über eine fiktive nordkoreanische Teilinvasion Japans, publiziert; die deutsche Übersetzung In Liebe, dein Vaterland kam bei Septime in zwei Bänden 2018/2019 auf den Buchmarkt. Murakami entwirft in seinem „dystopischen Nahzukunftsroman“ (die erzählte Handlung spielt 2011!) ein detailliertes politisch-ökonomisches Zukunftsszenario, nämlich die Invasion Kyûshûs durch ein nordkoreanisches Sonderkommando. [6] Der Roman wäre als fundamentale Abrechnung mit der politischen und gesellschaftlichen Starre Japans zu lesen, in der am Ende nicht der Staat, sondern wieder eine Gruppe von jugendlichen, psychologisch bedenklichen Außenseitern zur unerwarteten „letzten Hoffnung“ gegen die Invasoren wird.

 

3. Dystopischer Langstreckenpoet, Pionier der digitalen Literatur und der neuen Medien

Mit dem 2010 veröffentlichten SF-Roman Utau kujira 歌うクジラ wendet sich der Autor der näheren und der ferneren Zukunft zu und gestaltet eine Dystopie um die Themen biologischer Unsterblichkeit und technologische Überwachung. Die düstere Zukunftsvision widmet sich der Frage nach dem Sinn des menschlichen Lebens. Im Jahr 2022 haben Forscher in den Genen von Buckelwalen das Geheimnis der Unsterblichkeit (das Singing Whale/ SW-Gen) entdeckt. Hundert Jahre später hat diese biopolitisch revolutionäre Entdeckung keine besseren Lebensbedingungen hervorgebracht, sondern eine extreme Klassengesellschaft mit konsequenter Segregation der einzelnen Gruppen – gelenkt durch die staatliche „Kultur- und Wirtschaftseffizienzbewegung“ (Bunka Keizai Kôritsuka Undô 文化経済効率化運動); die staatliche Kampagne formierte sich in den 2050er Jahren, mit dem Ziel die japanische Gesellschaft radikal zu transformieren, indem man alle als „ineffizient“ geltenden kulturellen Gewohnheiten und Bräuche rigoros verbot. Auch die Sprache erlitt eine gewaltsame Simplifizierung. Um die Kommunikation zu beschleunigen, wurde die japanische Höflichkeitssprache abgeschafft. Man spricht ein stark vereinfachtes, oft grammatikalisch ungenügendes Japanisch.

Widerstand war kaum noch möglich: Bei kriminellen oder unangepassten Subjekten findet das erzwungene Kürzen der Telomere oder die Verbannung in abgeriegelte Strafkolonien wie „New Dejima“ Anwendung. Erinnerung, Sexualität und die Biologie der Bürger werden rigoros kontrolliert, um maximale Systemstabilität zu gewährleisten. Murakami entwirft also ein äußerst bedrohliches Bild von Japan im Jahr 2122. Die Gesellschaft ist streng hierarchisch in Kasten unterteilt, die Geburtenrate eingebrochen, das Land siecht dahin und wird von einer technokratischen empathielosen Elite verwaltet. Menschenleben haben in dieser sterilen, biotechnologisch manipulierten Welt keinen Wert mehr. Protagonist ist der 15-jährige Tanaka Akira. Sein Vater, der, wie man ihn glauben macht, vom System hingerichtet wurde, hinterließ Akira einen IC-Chip mit brisanten Daten. Diese Informationen betreffen das „SW-Gen“, die er zum orbitalen Weltraum-Stützpunkt bringe soll, um sie dem unsterblichen Herrscher Yoshimatsu zu überreichen.

Während Murakami mit dystopischer Verve brilliert, lag der revolutionäre Ansatz des Romans zunächst bei seiner Publikationsweise. Der Autor gab den Text in Kooperation mit Apple als multimediales E-Book inklusive eigens komponierter Musik von Sakamoto Ryûichi 坂本龍一 (1952-2023) für das damals neu erschienene iPad heraus. Dass Apple und Murakami Ryû – trotz seiner wenig technikfreundlichen Prosa – im Jahr 2010 zusammenfanden, hatte strategische und technologische Gründe. Apple war am Zugang zum japanischen E-Book-Markt gelegen, der amerikanische Konzern wollte seinen iBookstore etablieren, stieß im konservativen japanischen Verlagswesen jedoch auf Widerstand. Die großen Verlage wollten ihr Geschäftsmodell mit Gedrucktem schützen und blockierten die Digitalisierung. Im Gefolge von Murakamis Vorstoß schlossen sich über 30 große japanische Verlage u.a. zur sich neu aufstellenden Japan Electronic Publishing Association (JEPA) [7] zusammen. Absicht war es, eine geschlossene Front gegen Apple und Amazon zu bilden, um die digitalen Verwertungsrechte von japanischer Seite aus zu verhandeln. Murakami Ryû verhalf im Jahr 2010 der Branche so zur Weiterentwicklung: sein von ihm unsanft mit den Realitäten konfrontierter Stammverlag Kôdansha hat letztlich das System adaptiert, das er damals bekämpfte.

Nach Utau kujira erschien 2015 der politische Kriminalroman Ōrudo terorisuto オールド・テロリスト (Ein alter Terrorist); ein desillusionierter Journalist versucht, die Hintergründe einer Gruppe von gealterten Terroristen und ehemaligen Soldaten aufzudecken, die im wirtschaftlich und sozial stagnierenden Japan Anschläge planen, um das System wachzurütteln. MISSING 失われているもの (Missing: Das, was verloren ging) aus dem Jahr 2020 beschäftigt sich mit dem Verlust zwischenmenschlicher Bindungen und Werten im Japan der Digitalisierungs-Ära, in dem sich die Menschen voneinander entfremdet haben. In Murakami Ryûs letztem publizierten Roman Yûchûbâ ユーチューバー (2023; YouTuber) greift Murakami das moderne Phänomen von Content-Schöpfern und Influencern auf, um sich mit digitaler Einsamkeit und den verschwimmenden Grenzen zwischen Realität und virtueller Identität in der aktuellen Netzkultur zu befassen, wobei auch die Gier nach Aufmerksamkeit einen zentralen Aspekt des Werks darstellt.

Murakami Ryû war an mehreren Stationen seines Lebens ein Wegbereiter, sowohl im literarischen Bereich, als er die Strömung der sogenannten Popliteratur initiierte, wie auch im großen Rahmen der japanischen Medienkultur. Er gründete eigene digitale Kanäle, Fernsehformate, Musiklabels und lancierte Filmproduktionen. 1999 startete er das wöchentliche, kostenlose E-Mail-Magazin (E-Zine) JMM (Japan Mail Media) und fungierte als Chefredakteur. JMM entwickelte sich zu einer einflussreichen Plattform, auf der Ökonomen, Wissenschaftler und Murakami selbst Analysen zur globalen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft veröffentlichten; die Essays erschienen später auch in Buchbänden. Zusammen mit Technologiepartnern gründete Murakami im Jahr 2010 die Firma G2010. Ziel waren die Produktion und der Vertrieb von multimedialen E-Books. Seine bekannteste und langlebigste Medienpräsenz war die Talkshow Nikkei Special Kanburia Kyûden 日経スペシャル カンブリア宮殿 / Cambria Palace – TV Tokyo; von April 2006 bis zum 26. März 2026 fungierte Murakami zusammen mit der Schauspielerin Koike Eiko als Hauptinterviewer in der renommierten Wirtschaftssendung. Er empfing weit über 1000 wichtige CEOs, Wirtschaftspersönlichkeiten und Politiker. Dass die oft von ihm kritisierte Führungselite und die Entscheider seiner Einladung Folge leisteten, lag daran, dass man ihn aufgrund seiner finanziellen Unabhängigkeit ohnehin nicht mundtot machen konnte und man vom Austausch mit dem informierten Beobachter von Markt und Gesellschaft profitierte.


Privat lebte er zurückgezogen im exklusiven Wohnviertel Utsukushigaoka im Bezirk Aoba-ku in Yokohama, nahe dem Bahnhof Tama Plaza. Er hinterlässt seine Frau Tazuko und seinen Sohn Daiki (*1980).



[2] 第75回芥川賞選評 (Die Auswahlberichte des 75. Akutagawa-Preises). In: Akutagawa-shô zenshû (芥川賞全集), Band 11, Tôkyô: Bungeishunjû, 1982. Anhang/Auswahlberichte-Teil.

[3] (Gebhardt 2010)

[4] (Murakami 2000: 319)

[5] (Kirino Natsuo 2003: 341)

[6] (Jungmann 2019)

 

Quellenverzeichnis

Kirino, Natsuo (2003): Die Umarmung des Todes. Aus dem Japanischen von A. Ortmanns. München: Goldmann.

Murakami, Ryû (1987): Blaue Linien auf transparenter Haut. Aus dem Englischen von R. Schaller. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.

Murakami, Ryû (2000): Kibô no kuni no ekusodasu [Exodus aus dem Land der Hoffnung]. Tôkyô: Bungei Shunjû.

Murakami, Ryu (2006): In der Misosuppe. Aus dem Japanischen von U. Gräfe. Köln: Kiepenheuer & Witsch

Murakami, Ryû (2013). Das Casting. Aus dem Japanischen von U. Gräfe. Wien: Septime Verlag

Murakami, Ryû (2015): Coin Locker Babys. Aus dem Japanischen von U. Gräfe. Wien: Septime Verlag

Murakami, Ryû (2018): In Liebe, Dein Vaterland. Band 1: Die Invasion. Aus dem Japanischen von U. Gräfe. Wien: Septime Verlag.

Murakami, Ryû (2019): In Liebe, Dein Vaterland. Band 2: Der Untergang. Aus dem Japanischen von U. Gräfe. Wien: Septime Verlag.

Murakami, Ryû (2024): Superhits der Shôwa-Ära. Aus dem Japanischen von U. Gräfe. Wien: Septime Verlag.

 

Jungmann, Damian David (2016): Analyse zentraler Motive im literarischen Werk des japanischen Autors Murakami Ryû am Beispiel repräsentativer Romane. Frankfurt am Main, J.W. Goethe-Universität, Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften, Japanologie, Magisterarbeit.

Jungmann, Damian David (2019): Japans letzte Hoffnung. Ryû Murakamis dystopischer Nahzukunftsroman „In Liebe, dein Vaterland“. literaturkritik.de (23. Mai).

Gebhardt, Lisette (2010): ‚Nach Einbruch der Dunkelheit‘. Zeitgenössische japanische Literatur im Zeichen des Prekären. Berlin: EB-Verlag.

 

Hinweis auf weitere Arbeiten zu Murakami Ryû an der Japanologie der Goethe-Universität:

Alessio D’Andrea (2023): „Gewalt in der Literatur von Murakami Ryû am Beispiel von Kyôseichû“. Bachelorarbeit an der J.W. Goethe-Universität, Fachbereich 9: Sprach- und Kulturwissenschaften, 42 S., 1 Abb.

Jasmin Seehase (2016): „Yû Miris Gold Rush und Murakami Ryûs Coin Locker Babys: Zwei literarische Zeitdiagnosen und ihre Motive“. Bachelorarbeit an der J.W. Goethe-Universität, Fachbereich 9: Sprach- und Kulturwissenschaften, 34 S.

Anja Rehberger (2013): „Gewaltszenen und ihre literarische Dechiffrierung in Murakami Ryûs In der Misosuppe“. Bachelorarbeit an der J.W. Goethe-Universität, Fachbereich 9: Sprach- und Kulturwissenschaften, 44 S., 1 Skizze.

 
 
 

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